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Auftragskomposition Ishango-Suite

Die Ishango-Suite verbindet einen 22’000 Jahre alten Knochen aus dem Kongo mit neuer Schweizer Volksmusik. Die vier eingekerbten Primzahlen auf diesem rätselhaften Ishango-Knochen inspirierten den mathematikbegeisterten Solothurner Christof Born, eine musikalische Neuinterpretation anzuregen. Für die Ishango-Suite beauftragte er vier bekannte Duos der Neuen Schweizer Volksmusik, je ein Stück aus ihrem Repertoire auf eine genau vorgegebene Länge auszubauen. Die 11, 13, 17 und 19 Minuten langen Sätze sind dabei eine Referenz an die vier Primzahlen auf dem Ishango-Knochen. Daraus entstanden sehr lange musikalische Bögen, wie sie in der eher kleinteiligen Volksmusik nicht üblich sind. Bei der Umsetzung stand aber nicht die Mathematik im Vordergrund, sondern eine stimmige und schlüssige musikalische Dramaturgie. Schlussendlich ist es spannend zu hören, wie jedes Duo auf seine eigene Art mit der Aufgabe umgegangen ist.

Dominik Flückiger & Andrea Küttel  (Schwyzerörgeli & Jodel)
Albin Brun & Kristina Brunner (Schwyzerörgeli & Schwyzerörgeli, Cello )
Evelyn & Kristina Brunner  (Schwyzerörgeli, Bass & Schwyzerörgeli, Cello )
Albin Brun & Patricia Draeger  (Schwyzerörgeli, Sopransax, Toy-Piano & Akkordeon, Kalimba )

Die Ishango-Suite ist gleichermassen eine Ode an das Universum, an die Mathematik und an das Schwyzerörgeli.

Die Musik ist bereits auf Spotify verfügbar. Die CD erscheint im nächsten Frühling und wird mit einem Konzert im Kleintheater Luzern gebührend gefeiert. Mehr Infos dazu erscheinen bald.

Kristina Brunner Ensemble

Mit „Fahre“ hat die Schwyzerörgeli- und Cellospielerin Kristina Brunner ein gross angelegtes Werk geschaffen, das Klanglandschaften, Stimmungsbilder und Bewegung zwischen Vertrautem und Unbekanntem hörbar macht. Inspiriert vom gleichnamigen Text von Pedro Lenz verweben sich Wort und Musik zu einem poetischen Geflecht über das Unterwegssein – mal groovig, mal meditativ, stets getragen von Entdeckungsfreude.

Das Kristina Brunner Ensemble vereint Musiker:innen aus Neuer Volksmusik, Jazz und freier Improvisation. In dieser besonderen Besetzung entfaltet sich ein weiter Klangraum, in dem Tradition und Innovation aufeinandertreffen. Autor Pedro Lenz ist selbst Teil der Aufführung und lässt mit seiner Stimme die literarische Ebene lebendig werden. Brunner, die 2016 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Thun ausgezeichnet wurde, gilt als eine der spannendsten Stimmen der Neuen Schweizer Volksmusik.

„Fahre“ wurde im Rahmen der Auftragskomposition für das „Ländlerorchester“ des Festivals Stubete am See im Jahr 2024 erschaffen. Kristina Brunner erhielt als erste Frau in der Geschichte des Festivals den Kompositionsauftrag.

Kristina Brunner Komposition, Schwyzerörgeli, Violoncello
Andreas Gabriel, Violine
Gabriel Miranda Violine, Viola
Jürg Nietlispach, Halszither
Albin Brun Sopran- und Tenorsaxofon, Schwyzerörgeli
Sonja Ott Flügelhorn, Trompete
Markus Lauterburg, Perkussion
Evelyn Brunner Kontrabass, Schwyzerörgeli
Pedro Lenz, Wort